Hacker-Angriffe über weitere Microsoft-Programme möglich

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Die gefährliche Sicherheitslücke im Internet Explorer hat Millionen Microsoft-Kunden verunsichert. Jetzt kommt heraus: Auch in weiteren Anwendungen des Software-Herstellers gibt es gefährliche Lücken! Davor warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Potenzielle Einfallstore für Hacker sind demnach die Mail-Programme Outlook (Version 2003 und älter), Outlook Express, Windows Mail und Live Mail sowie Microsofts Hilfesystem und die Sidebar. Das Leck wird nach Informationen des BSI bereits ausgenutzt. Microsoft-Sprecher Thomas Baumgärtner: „Uns ist das Problem bekannt und wir arbeiten an der Lösung. Gefährdet sind Microsoft-Programme aber nur dann, wenn die voreingestellten Sicherheitseinstellungen verändert wurden.“

Sicherheit erhöhen

  • Der BSI rät den Nutzer von Outlook und der Variante Express sowie von Windows Mail und Live Mail von der „Internet-Zone“ zur Anzeige von E-Mails in die „Zone für eingeschränkte Sites“ zu wechseln.
  • Das funktioniert zum Beispiel in Outlook unter „Extras“, „Optionen“, „Sicherheit“ und dort unter „Sicherheitszonen“.

Schutz-Tipps

  • Außerdem sollen Nutzer die Anzeige von HTML-Mails deaktivieren und diese in einer reinen Textdarstellung anzeigen lassen.
  • Über das Hilfesystem sollten Anwender laut dem BSI keine Dateien aus unsicherer Quelle öffnen – insbesondere dann nicht, wenn sie die Endung „.chm“ haben.
  • Die Sidebar wird am besten so lange nicht genutzt, bis Microsoft einen Patch anbietet, der die Sicherheitslücke schließt.
Link setzen bei:

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1 Kommentar

Oliver Weiße  on Januar 20th, 2010

Ist dieser Beitrag jetzt ein Witz oder ernst gemeint?

Die Sache mit den Sicherheitszonen ist von Microsoft schon seit Office 2000 SP1 abgestellt, bzw. der IE 5.5 hat das gemacht.

Genauso lange sind HTML Mails nicht mehr gefährlich und CHM Anhänge kann man auch seit 10 Jahren nicht mehr empfangen (mit Outlook, mit anderen Programmen, vor denen nicht gewarnt wird, geht das wohl).

Man sollte sich nicht so unüberlegt dem allgemeinen Panikwahn anschließen.

Dass das BSI offensichtlich nicht weiß, was es sagt, ist die eine Sache, dass es höchstwahrscheinlich von Google »selbstlos« mit technischen Informationen über den IE gefüttert wird, kann man annehmen, schließlich ist die Lücke beim Angriff auf Google zu Tage getreten.

Aber jetzt halten wir mal inne und denken kurz über folgendes Wortpaar nach:

Google………Browser

Na, leuchtet ein Licht auf?

Ich glaube nicht, dass Google neutral über Browser informiert, wenn sie selber Chrome herstellen und die Entwicklung von Firefox bezahlen.

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