So klappt’s: Automatische PST-Sicherung in Outlook 2010
Es hat mir keine Ruhe gelassen, dass die tägliche Sicherung meiner PST-Datei in Outlook 2010 nicht mehr funktioniert (Beitrag vom 8.5.2010).
Immerhin nutze ich bereits seit Outlook 2003 das kostenlose Microsoft-Tool „Sicherung für Persönliche Ordner“.
Nach geduldiger Internetrecherche habe ich nun gleich zwei Lösungen gefunden, welche das Tool zum täglichen PST-Backup wieder funktionieren lassen.
Der Download des Tools zur PST-Sicherung
Den kostenlosen Download der deutschen Version von „Sicherung für Persönliche Ordner“ gibt’s hier:
Die 164 KB große Installationsdatei pfbackup.exe ist zwar aus dem Jahr 2003, funktioniert aber immer noch.
Das Problem: Sicherung ist installiert aber unauffindbar
Obwohl sich das Tool ohne Fehlermeldung installieren lässt und anschließend brav in der Systemsteuerung von Windows in der Liste der installierten Programme steht, bleibt es in Outlook 2010 unsichtbar.
Weder auf der Registerkarte Add-Ins noch bei den Optionen in der Liste der Add-Ins finde ich es . Das macht mich stutzig.
Auch nach dem Schließen von Outlook wird das Tool nicht aktiv.
Lösungsmethode 1: Eingriff in die Registry
Mit einer Änderung in der Windows-Registrierung kann ich erzwingen, dass beim Schließen von Outlook 2010 das Sicherungs-Tool aufgerufen wird. So geht’s:
- Mit Windows-Taste + R und Eingabe von regedit starte ich den Registrierungs-Editor.
- Dort kämpfe ich mich zu folgendem Schlüssel durch
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\Outlook\
Addins\Microsoft.OutlookBackup.1 - Im rechten Fensterteil wähle ich per rechten Mausklick Neu – DWORD-Wert (32-Bit).

- Der Wert bekommt die Bezeichnung RequireShutdownNotification und den Wert 1.
Danach sieht es in meiner Registry wie folgt aus:
FAZIT: Ab jetzt wird beim Schließen von Outlook der Dialog für die Sicherung meiner PST aufgerufen.

ABER: In Outlook selbst sehe ich das Tool noch immer nicht.
Lösungsmethode 2: Manuelles Registrieren einer DLL
Um das Add-In „Sicherung für Persönliche Ordner“ auch in Outlook zur Verfügung zu haben, muss ich eine DLL-Datei manuell “nachregistrieren”.
Die Datei OUTBAK.DLL wurde zwar bei der Installation im System abgelegt, aber ihre Registrierung scheiterte – aus welchen Gründen auch immer.
- Mit Windows-Taste + R rufe ich die Eingabeaufforderung auf.
- Dort gebe ich folgende Befehlszeile ein
regsvr32 “D:\Program Files (x86)\Microsoft Office 2010\Office14\ADDINS\outbak.dll”
Ganz wichtig: Der Pfad muss in Anführungszeichen stehen, sonst kommt Frust nach dem Klick auf OK auf.
Bei mir hat es im zweiten Versuch geklappt. Das System motiviert mich mit folgender Meldung:

TIPP: Wer sein Office 2010 in einem anderen Ordner installiert hat, sollte erst mal nach OUTBAK.DLL fahnden und dann den Pfad in der Befehlszeile entsprechend anpassen.
Erfreulich: Nach dem nächsten Start von Outlook sehe ich jetzt auf der Registerkarte Add-Ins den Befehl Sicherungskopie.

FAZIT: Die Lösungsmethode 2 ist einfacher und hat zudem den Vorteil, dass der Befehl zum Sichern direkt in Outlook aufgerufen und konfiguriert werden kann.
Genial: Outlook 2010 weist mir den Weg zu einem Kontakt
Manche Neuerung entdecke ich zufällig und bin überrascht, wie durchdacht Outlook geworden ist. Für unser Camtasia Studio-Training Ende Juni suchte ich die Telefonnummer vom Hotel und öffnete daher den entsprechenden Kontakt. Da sah ich neben dem Adressfeld die mir neue Schaltfläche Zuordnen.
Was bedeutet die, fragte ich mich. Nach einem Klick wusste ich es.
Outlook 2010: Aufräumen des Posteingangs mit System
Beim Bearbeiten eingehender E-Mails nutze ich sowohl Regeln wie auch die neue Funktion Quick Steps – vorgefertigte wie auch selbst angelegte.
Beide Arbeitshilfen sind einfach und schnell zu bedienen. Wo liegt der Unterschied?
• Regeln erledigen vollautomatisch, ohne mein Zutun ihre Aufgabe.
• Quick Steps muss ich manuell abrufen – das macht sie manchmal flexibler.
Hier einige Beispiele, die das “fassbarer” machen.
Wie werden Bilder in Office 2010 komprimiert? (Teil 2)
Wie im ersten Teil beschrieben, kann die Bildkomprimierung in PowerPoint, Word und Excel in Office 2010 für jede Datei individuell festgelegt werden. So kann ich beispielsweise eine Präsentation als Druckversion mit 220 ppi speichern und eine zweite Version mit 96 ppi für Bildschirmpräsentation und E-Mail-Versand.
Hier eine kleine Testreihe, was das für die Dateigrößen bedeutet.
- Ausgangspunkt ist eine PowerPoint-Präsentation, in die 10 Bilder eingefügt wurden.
- Jedes davon hat eine recht hohe Auflösung von 220 bis 300 ppi.
- Zusammengenommen bringen es die 10 Bilde auf eine Dateigröße von 20,4 MB.
